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Metallica

Mit scharfen Geschützen schießen die Ur-Metaller schon seit 1981. Damals zupfte noch Megatöter Dave Mustaine die Lead-Gitarre. Dieser war auch maßgeblich beteiligt an der Realisierung des Materials, das zwei Jahre später als "Kill 'Em All" in die Annalen der Metalgeschichte eingehen sollte.
Nach ihrer dritten Veröffentlichung ("Master Of Puppets") wurde die steile Karriere der Metaller 1986 von einem schrecklichen Ereignis überschattet: Während ihrer ersten Europa-Tour als Headliner verunglückte der Tourbus. Basser-Legende Cliff Burton greift seitdem auf Wolke 666 in die Harfensaiten, seinen Platz in der Mitte von Sänger James Hetfield, Lars Ulrich (Drums) und Kirk Hammett (Gitarre) nimmt zunächst Jason Newstead (Ex-Flotsam) ein.

Anfangs besorgten Mundpropaganda und illegal mitgeschnittene Bootlegs die Werbung für die Band, die im Verlauf ihrer Karriere den Metal fast im Alleingang gesellschaftsfähig machte. Doch spätestens seit dem Chartbreaker "Nothing Else Matters" sind Metallica-Scheiben fester Bestandteil in jeder halbwegs sortierten Mainstreamsammlung. Und auch die Nachfolgewerke tragen solch schlagfertige Mottos wie "Bang That Head That Doesn't Bang" oder "Metal Up Your Ass" noch direkt ins Kinderzimmer.

In letzter Zeit scheint das Quartett etwas ruhiger geworden zu sein. Auf das 98er Coveralbum Garage Inc. folgt am 19. November 1999 S&M. Das Kürzel steht für Symphony & Metallica, dahinter versteckt sich eine Art Live-Best-Of, eingespielt mit dem 108-köpfigen San Francisco Symphony Orchestra. Kritiker reagieren allerdings eher mit Kopfschütteln, als mit Headbangen.

Schlagzeilen machen die Hardrocker trotzdem. Mit ihrem strengen Vorgehen gegen Napster machen sie sich nicht nur Freunde. Und im Januar 2001 müssen sie sich mal wieder auf die Suche nach einem neuen Bassisten machen: Jason Newsted spürt nach vierzehn Jahren den Zahn der Zeit: "Wer 14 Jahre lang in so einer Band gespielt hat, trägt irgendwann Schäden davon." So weit die offizielle Version, die Jason verbreiten lässt. Dass diese jedoch nur die halbe Wahrheit beinhaltet, wird später offenbar. Newsted beschwert sich, dass er auf das Songwriting keinen Einfluss hat und das sich Lars und James wie kleine Diktatoren benehmen, die ihm auch Engagements außerhalb Metallicas untersagen. Nach seinem Abgang wird Jason kreativ wie nie zuvor, produziert das neue Voivod-Album, zupft dabei den Bass, wird Teil der Band und spielt in mehreren Projekten.

Währenddessen laufen bei Metallica die Vorbereitungen zur Produktion des neuen Albums. Nach nur kurzer Zeit muss James Hetfield jedoch das Handtuch werfen. Sein mittlerweile immens gestiegener Alkoholkonsum macht konzentriertes Arbeiten unmöglich. Metallicas Zukunft steht auf wackeligen Beinen. Nach vier Monaten kehrt Hetfield jedoch gesund in den Kreis der Band zurück und die Arbeiten am achten regulären Studioalbum können fortgesetzt werden. Irgendwann macht das Gerücht die Runde, Metallica würden auf dem mit "St. Anger" betitelten Album wieder ordentlich aufs Schnitzel hauen, erste Hörproben bestätigen dies. Mittlerweile haben die drei übrig gebliebenen Mitglieder auch einen neuen Bassisten: Robert Trujillo. Der am 23.10.1964 geborene, ehemalige Ozzy-Basser ist ein Meister seines Faches und sicherlich die richtige Besetzung. Dieser hat jedoch keinerlei Einfluss mehr aufs Songwriting gehabt, und auch die Bass-Parts auf "St. Anger" hat ein anderer eingespielt: Produzent Bob Rock hilft am Viersaiter aus.

Unter erheblichem Mediengetöse wird der für den 10. Juni anvisierte Veröffentlichungstermin um fünf Tage vorgezogen. Da die Platte bereits im Netz steht, könnte dies eine Abwehrmaßnahme gegen illegale Downloads zu sein. Am 5. Juni steht "St. Anger" in den Regalen und bietet Value For Money. Nicht nur, dass der regulären CD eine komplette DVD beiliegt, jeder Käufer einer Platte erhält auch noch ein T-Shirt. Die Reaktionen auf das Album sind jedoch zwiespältig. Aber sie können es nun mal nicht allen recht machen, zumindest reagiert Kirk Hammett auf Kritk im Interview mit laut.de aber etwas pikiert.

Aussagen der Band, dass man nichts des Geldes wegen tue, haben sich schon lange als lächerlich erwiesen (drei Singleveröffentlichungen mit dem selben Hauptsong, aber anderen B-Seiten sprechen für sich), und so wundert es auch auch nicht, dass einige alte Videos neu als DVD aufgelegt werden. Den Anfang macht zunächst "Live Shit (Binge)" von 1993, und auch "Live At San Diego" von 1992 kommt noch raus. Mit "Some Kind Of Monster" zeigen sie aber in eindringlichen Bildern, wie ernst die Situation innerhalb der Band war, bevor "St. Anger" entstanden ist. So detaillierte und tiefe Einblicke hatte zuvor kaum jemand in das Seelenleben der Band.

Von einem ganz anderen Kaliber und deutlich sinnfreier ist hingegen ""Metallimania" geraten. Die nicht von der Band lizenzierte Rockumantary ist an schwachsinnigen Bildern und Worten kaum zu unterbieten.



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