FUCK OFF !!!

 

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Die neuen METALLICA! Auf ihrer deutschen Homepage wird man wahrlich mit solch einer These empfangen! Stammen tut diese zwar nicht von der Band selbst, aber fehlendes Selbstvertrauen, oder nennen wir es mal vornehme Bescheidenheit, ist nicht gerade eine Tugend der jungen Waliser von BULLET FOR MY VALENTINE. Obwohl noch nicht mal ihre erste CD, immerhin auch "nur" eine EP, über den Ladentisch gegangen ist, hält die Band schon sehr viel auf sich. Das scheint ihnen aber nicht nur selbst so zu gehen, immerhin wird man an der Seite von namhaften Kollegen die Bühnen der beiden Mammut-Festivals "Rock im Park" und "Rock am Ring" in Schutt und Asche legen.
Aber steckt wirklich so viel in den vier Jungs aus Westengland? Nun ja, mit dem Vergleich zu Beginn haben BULLET FOR MY VALENTINE herzlich wenig zu tun, was aber nichts heißen soll.

Als Opener hat man den Wachmacher und Titeltrack 'Hand Of Blood' gewählt. Das Lied stellt ein Aushängeschild dar, das mit allem um sich schleudert, was diese Band zu bieten hat: harte, abgehackte Gitarrenriffs werden mit ausreichend Doublebass-Geknüppel und einem Schuss ordentlich eingängiger Melodie kombiniert. Dazu kommen klare Front und ruppige Background-Vocals. Wer diesen Track mag, und das werden die meisten sein, kann sich besonders darüber freuen, dass das Video zu diesem Song als Enhanced-Version mit auf der EP ist, und somit zumindest über den PC genossen werden kann.
Dennoch stellt das geschulte Ohr bald fest, dass die Musik nicht so hart ist, wie der Name der Band erwarten oder befürchten lässt. Zwar schlägt es mit 'Hand Of Blood' erstmal dreizehn, doch schon bei 'Cries In Vain' wird offensichtlich, wie viel Wert Sänger und Gitarrist Matthew Tuck auf Melodie und sphärische, klare Vocals legt. Das Ganze tendiert an dieser Stelle schon sehr viel mehr zu Emo und Nu Rock als zum Metal, wäre da nicht die Doublebass, die spärliche aber permanent begleitet. Spätestens bei 'Curses' schließt sich auch der allgemeine Härtegrad den Vorboten in Melodie und Gesang an. Hier standen eher Bands wie 12 STONES als die großen METALLICA oder sonst irgendeine "harte" Band Pate. Damit zeichnet sich allerdings auch der Wendepunkt ab, denn die beiden Tracks 'No Control' und 'Just Another Star' schießen wieder aus vergleichsweise mehr Rohren.

BULLET FOR MY VALENTINE wildern gleich in mehreren Genres und machen dabei eine unerhört gute Figur, ohne offensichtlich zu kopieren. Die EP wird vom Zugpferd und Titeltrack 'Hand Of Blood' getragen, das mit seinen Ohrwurm-Symptomen den Hörer in den ersten dreieinhalb Minuten unweigerlich auf die Matte schickt. Umso leichter ist es, dann auch mit den übrigen Songs zu punkten, denn fällt es so schon schwer genug, sich als Kritiker vom Niederschlag durch einen gelungen Opener zu erholen, so hauen einem die Waliser mit einer gelungenen Kombination aus Melodie, Härte und Geschwindigkeit im Dauerfeuer Knüppel zwischen die Beine.
Der markanten, abwechslungsreichen Spielweise der Gitarre, die mal quietscht, mal hüpft, mal flimmert, mal röhrt und mit ihren Soli Tradition und Leben in die Lieder haucht, ist es zu verdanken, dass es schwer fällt, diese Band in eine Schublade zu stopfen.



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